Über mich

Über mich

Holger Marquardt

Ich habe Architektur studiert. Dann wurde ich Immobilienberater. Dann Trainer. Dann Akademieleiter. Dann Executive Coach. Und mit jedem Schritt habe ich etwas hinter mir gelassen, das vorher mein ganzes Berufsleben war.

Wenn ich heute Menschen und Unternehmen durch Veränderungsprozesse begleite, bringe ich genau diese Erfahrung mit: Ich weiß, wie es sich anfühlt, ein Kapitel bewusst zu beenden – nicht weil es gescheitert ist, sondern weil ein neues beginnen will.

Was mich auszeichnet:

  • Strukturiertes, analytisches Denken – auch wenn es um mich herum unübersichtlich wird
  • Echte Neugier auf Menschen und ihre Geschichte
  • Empathisch, vertrauensbildend, diskret, verlässlich
  • Macher und Netzwerker – ich suche Kooperation, nicht den Alleingang
  • Tiefes Eintauchen in Themen, mit dem Mut zu unkonventionellen Lösungswegen

Vom Bauplan zum Menschen

Angefangen habe ich mit einem Architekturstudium – Diplom-Ingenieur, später ergänzt durch einen Master in Real Estate Management. Diese Jahre haben mir etwas mitgegeben, das ich bis heute nutze: eine strukturierte, analytische Denkweise. Wenn andere im Chaos den Überblick verlieren, fange ich erst an, richtig zu arbeiten – gerade dann komme ich in meine größte Kraft.

Über 16 Jahre habe ich als freiberuflicher Immobilienberater bei Engel & Völkers gearbeitet, mit anspruchsvollen Kunden aus dem Vertrieb, in Verhandlungen, die selten geradeaus verliefen. Diese Erfahrung – schwierige Gespräche zu führen, Menschen in Drucksituationen ernst zu nehmen und trotzdem zu einem guten Ergebnis zu kommen – ist bis heute die Grundlage meiner Arbeit als Coach.

Parallel dazu habe ich sieben Jahre lang die Galerie cubus-m in Berlin geführt – aus echter Leidenschaft für zeitgenössische Kunst gegründet, als geschäftsführender Inhaber verantwortlich für Künstlerbetreuung, Kundenbeziehungen und den wirtschaftlichen Bestand der Galerie. Als sich die wirtschaftliche Basis nicht mehr tragen ließ, habe ich mich bewusst für die Schließung entschieden – eine der schwierigsten unternehmerischen Entscheidungen meiner Laufbahn. Diese eigene Erfahrung des bewussten Loslassens prägt bis heute meine Arbeit: Ich weiß aus erster Hand, wie es sich anfühlt, ein Projekt zu beenden, das aus Herzblut entstanden ist – und wie wichtig es ist, diesen Abschied würdevoll zu gestalten statt ihn zu verdrängen.

2011 habe ich die EuV Akademie Berlin aufgebaut – von der ersten Idee bis zur festen Weiterbildungsplattform für ein ganzes Unternehmensnetzwerk. Der Antrieb dahinter war nie nur die Organisation selbst, sondern etwas Grundsätzlicheres: Menschen in Veränderung und Krisen zu begleiten, sie an ihr eigenes Potenzial heranzuführen und dieses nutzbar zu machen – sie in ihre Selbstwirksamkeit zu bringen.

Aus demselben Antrieb heraus habe ich mich Jahre später für eine fundierte Coaching-Ausbildung entschieden. Ich hatte gemerkt: Reines Training stößt an eine Grenze, wenn es um echte, nachhaltige Veränderung geht – Coaching-Methoden kommen tiefer und gestalten Veränderung nachhaltiger. Also wollte ich tiefer einsteigen, meine Expertise schärfen und noch professioneller und wirksamer für meine Kunden da sein.

Elf Jahre lang habe ich die Akademie ausgebaut und geleitet. 2022 habe ich sie dann selbst verabschiedet, um neue Wege zu gehen. Das war kein Scheitern. Es war eine bewusste Entscheidung – und genau die Haltung, die ich heute anderen mitgebe: Ein Ende ist kein Urteil über das, was war. Es ist der Anfang von etwas Neuem.

Genau das ist auch mein Bild von unternehmerischer Verantwortung: Ich glaube, dass ein Unternehmen seine Mitarbeitenden nicht nur gut onboarden, sondern genauso gut offboarden sollte. Wer geht, verdient Unterstützung dabei, ein neues Kapitel seines Lebens zu beginnen – mit den Erfahrungen, die er oder sie in der bisherigen Arbeit gesammelt hat. Wer mit einem guten Gefühl geht, gibt sein noch ungeteiltes Wissen gerne weiter. So entsteht erst gar keine Wissenslücke im Unternehmen. Ich weiß das nicht nur aus der Beobachtung anderer. Ich habe es an mir selbst mehrfach erlebt.

Dr. Bock Coaching Akademie

Zertifizierter Master Business Coach (DBCA)

Dr. Bock Coaching Akademie

Zertifizierter Team-Coach (DBCA)

Dr. Bock Coaching Akademie

Zertifizierter Coach nach der Methode „Arbeit mit dem inneren Erwachsenen nach Dr. Petra Bock®“

TEAMWORKS

Zertifizierter Agiler Teamcoach

INHESA

Zertifizierte Ausbildung als Health Coach

Was mich antreibt

Ich bin neugierig auf Menschen. Ehrlich neugierig – auf ihre Geschichte, ihre Beweggründe, das, was sie eigentlich wollen, auch wenn sie es selbst noch nicht klar benennen können. Diese Neugier ist mein wichtigstes Werkzeug, wenn ich mit jemandem arbeite, der oder die vor einer Trennung, einem Neuanfang oder einer Veränderung steht.

Ich liebe es, mit Menschen an ihrer Entwicklung zu arbeiten – ihre Selbstwirksamkeit zu stärken, ihre Resilienz aufzubauen, damit sie auch die nächste schwierige Situation aus eigener Kraft meistern. Wachstum und persönliche Entwicklung sind für mich kein Projekt mit Enddatum, sondern ein Lebenselixier. Ich tauche gerne tief in Themen ein, hinterfrage den naheliegenden Weg und suche bewusst nach Lösungen, die anders sind als die, die alle anderen schon versucht haben.

Dabei bin ich Macher und Netzwerker zugleich. Ich arbeite gerne mit anderen zusammen – mit Fachanwälten, mit HR-Teams, mit Kooperationspartnern –, weil ich Zusammenarbeit als bereichernd empfinde, nicht als Kontrollverlust. Die besten Lösungen entstehen selten allein am Schreibtisch.

Und wenn ich nicht arbeite

Dann bin ich viel unterwegs – am liebsten dort, wo eine andere Kultur, eine andere Sprache, eine andere Art zu denken auf mich wartet. Reisen erweitert für mich genau das, was ich auch beruflich schätze: den Blick für mehr als eine Perspektive.

Ich gehe zum Crossfit und zum Bouldern – beides Sportarten, bei denen es nicht um Perfektion beim ersten Versuch geht, sondern darum, mit einem Problem zu ringen, bis man den Weg gefunden hat. Ich verbringe Zeit mit Freunden, die mich seit Jahren kennen und ehrlich mit mir sind. Und ich segle. Auf dem Wasser gilt eine Regel, die ich auch beruflich für sehr wahr halte, auch wenn sie – anders als oft behauptet – nicht von Aristoteles stammt, sondern erst im 19. Jahrhundert geprägt wurde:

„Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel anders setzen.“

Holger Marquardt beim Segeln

Kunst ist mir seit der Galerie-Zeit geblieben – nicht als Kapitalanlage, sondern weil sie mich daran erinnert, dass es für jede Frage mehr als eine gültige Antwort gibt.

Wenn Sie mit mir arbeiten

Sie bekommen jemanden, der Veränderung nicht theoretisch kennt, sondern selbst mehrfach gestaltet hat. Der zuhört, bevor er einen Vorschlag macht. Der auch dann strukturiert bleibt, wenn eine Situation unübersichtlich wird. Und der überzeugt ist: Der Wind lässt sich selten ändern. Aber wie Sie die Segel setzen – das liegt in Ihrer Hand. Ich unterstütze Sie dabei.

Vernetzen Sie sich mit mir:

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